„Meet the family" - Episode 2: Katarzyna
12.01.2018


Sieht man bei DISDH-Veranstaltungen eine blonde Dame, die mit ihrer Kamera auf der Suche nach guten Motiven umherstreift, dann handelt sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um Katarzyna. „In der Schulpostille habe ich gelesen, dass die Schule Amateurfotografen sucht, die ehrenamtlich die Veranstaltungen der DISDH fotografisch aufzeichnen. Da habe ich mir gedacht: Amateurfotos? Das kannst du allemal. Seitdem haben sich meine Fotokünste enorm verbessert (lacht).“

Seit 2014 besuchen die beiden Kinder der gebürtigen Polin die DISDH. Sie selbst bezeichnet sich seit 2015 als „aktives Mitglied“ der Schulgemeinde. Derzeit bietet die gelernte Kunsthistorikerin, neben ihren Tätigkeiten als Veranstaltungsfotografin und Mitglied des Bibliothekteams, auch die Arbeitsgemeinschaften „Kunst für Kinder“ und „Kunstgeschichte für Kinder“ an. „Ich finde es wunderbar, dass ich meinem Beruf auf diese Art verbunden bleibe. Die Arbeit mit den Kindern, ihre Begeisterung für die verschiedenen Kunstepochen und ihr Interesse für die geschichtlichen Entwicklungen sind großartig. Wir malen, basteln und besprechen die verschiedenen Epochen chronologisch. Kürzlich haben wir über ägyptische und griechische Kunst gesprochen.“

Neben der familiären Atmosphäre schätzt Katarzyna an der DISDH die Offenheit für ehrenamtliches Engagement und Projekte. „Man hat hier so viel Gestaltungsspielraum. An anderen Auslandsschulen ist die Elternschaft viel weniger aktiv. An der DISDH macht man schnell Bekanntschaften, findet Freunde und beteiligt sich am Schulgeschehen. Die Schule ist sehr international, doch auch verschiedene Sprachen sind keine Barriere. Man hat hier die Möglichkeit sich ein bißchen selbst zu verwirklichen. Das steigert die Lebensqualität. Außerdem bin ich näher bei meinen Kindern. Wenn sie bei einer Theateraufführung mitmachen, stehe ich in der ersten Reihe und mache Fotos für die Schule.“

Auch das DISDH-Elterncafé profitiert von Katarzynas Beruf. „Wenn die Eltern Museumsausflüge unternehmen, biete ich mich schon mal als Museumsführerin an. Im letzten Jahr habe ich die Eltern durch die Mondriaanausstellung geführt und in Kürze besuchen wir gemeinsam das Mauritshuis. Da kann ich mich mal wieder so richtig in die Materie vertiefen. Und die Eltern freuen sich und haben keine Hemmungen Fragen zu stellen. Schließlich lernen unsere Kinder alle unter einem Dach. “

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